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Kiefergelenksdiagnostik

Störungen und Verspannungen im Kiefer können zu weitreichenden Beschwerden führen.

Als Kiefergelenksdiagnostik bezeichnet man die Untersuchung und Befundung des gesamten Kausystems. Das Zusammenspiel zwischen Zähnen, Kiefern, Muskulatur, Schädel und dem gesamten Körper wird mittels manueller Techniken und bildgebender Verfahren (OPTG) untersucht. Bei einer Craniomanidibulären Dysfunktion (CMD) ist das Zusammenspiel der Zähne im Ober- und im Unterkiefer gestört. Es entstehen fehlerhafte Bisslagen, da die Kiefergelenke nicht mehr optimal arbeiten können. Auch die umliegende Muskulatur wird einer unnatürlich hohen Belastung ausgesetzt und verursacht weitere gesundheitliche Probleme, die sich auf den gesamten Körper auswirken können.

Welche Ursachen gibt es für eine craniomandibuläre Dysfunktion?

Eine craniomandibuläre Dysfunktion kann viele verschieden Ursachen haben. Es können biologische, psychische, emotionale oder soziale Faktoren eine Rolle spielen. Die häufigste Ursache sind genetische Veranlagung, hormonelle Disposition, Entwicklungsstörungen des Kiefergelenkes, Haltungsstörungen und emotionaler Stress.

Woran erkennt man eine CMD?

Schmerzen an den Zähnen oder an den Kiefergelenken sowie Nacken-, Gesichts- und Kopfschmerzen lassen sich häufig auf eine craniomandibuläre Dysfunktion zurückführen. Auch in anderen Bereichen des Körpers kann es zu Verspannungen und Schmerzen kommen, die sogar häufig zum Auftreten eines Tinnitus führen.

Welche Symptome gibt es sonst noch für eine CMD?

Mund:

  • Pressen oder Zähneknirschen
  • Zahnschmerzen
  • Empfindliche Zähne bzw. Zahnhälse sowie Defekte an den Zahnhälsen
  • Parodontose
  • Brennen bzw. taubes Gefühl in und auf der Zunge
  • Schluckbeschwerden
  • Schwierigkeiten beim Kauen
  • Zahnlockerungen und Zahnwanderungen
  • Starke Abnutzung und Abrieberscheinungen an den Zähnen

Kiefer:

  • Knacken oder Reibegeräusche der Kiefergelenke
  • Mund öffnet nicht richtig
  • Beim Schießen der Kiefer auftretende Zahnirritationen
  • Schmerzen im Kiefergelenk oder -knochen
  • Das Gefühl vom „Kloß im Hals“

Nacken:

  • Nacken-, Kopf-, Gesichtsschmerzen
  • Morgendliche Verspannungen
  • Nackensteifheit

Augen:

  • Schmerzen hinter den Augen
  • Augenflimmern
  • Doppeltsehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Sehstörungen

Ohren:

  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Verminderung der Hörleistung
  • Ohrenschmerzen
  • Schwindel

Sonstige Bereiche:

  • Taubheitsgefühl in den Armen oder Händen
  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • geringere psychische und physische Belastbarkeit

  Eine Behandlung und Therapie der CMD ist von großer Bedeutung, da die Fehlfunktion des Gebisses und die Belastung des Kiefergelenks mit der Zeit immer massiver werden und sich die Heilungschancen entsprechend verschlechtern. Das Team von Dr. Pelea arbeitet für eine umfassende Diagnostik mit Ärzten verschiedenster Fachrichtungen zusammen. Auf diese Weise bieten wir unseren Patienten optimale Bedingungen, um schnelle um umfangreiche Behandlungserfolge zu erzielen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.